Nahaufnahme einer getrockneten Cannabisblüte von der Cannabis-Sorte ZaZa mit sichtbaren Trichomen, natürlicher Knospenstruktur und vielfältigen Farbnuancen.
Blüte

ZaZa

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THC:
19 - 21 %
CBD:
0 - 1 %
Genetik:
Hybrid Indica-dominant

ZaZa ist eine Indica-dominante Hybrid-Sorte von South Bay Genetics. Sie hat ein blumiges und nussiges Aroma mit Tee-Nuancen. Ihre kleinen, traubenförmigen Blüten sind neongrün und mit einer frostigen Schicht Trichome bedeckt.

Geschmack / Aroma
Nuss
Blumig
Tee
Kreuzung
Scott's OG x Gas Station Bob
Anwendung
Inhalation oder oral (z.B. Teezubereitung)
Wirkeintritt bei Inhalation1
Sekunden bis wenige Minuten
Wirkdauer bei Inhalation2
2-3 Stunden

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Genetik und Herkunft

Genetik und Herkunft von ZaZa

ZaZa ist eine Indica-dominante Hybrid-Sorte, die aus Scott’s OG und Gas Station Bob gezüchtet wurde. Sie wurde von South Bay Genetics in der Greater Los Angeles Area gezüchtet. Als Abwandlung des Wortes „Exotic” ist „ZaZa” heute ein Synonym für hochwertiges Cannabis.

Cannabinoid- und Terpen-Profil

ZaZa hat einen hohen THC-Gehalt zwischen 19 und 21 %. Der CBD-Gehalt beträgt etwa 0 %.

  • THC (Tetrahydrocannabinol) ist für die psychoaktive Wirkung von ZaZa-Blüten verantwortlich. Es besitzt Eigenschaften, die potenziell zur Linderung von Angststörungen, Stress, Schmerzen und Schlaflosigkeit beitragen könnten.
  • CBD (Cannabidiol) wirkt ebenfalls psychoaktiv, jedoch anders als THC auf das zentrale Nervensystem. Im Gegensatz zu THC löst CBD keinen berauschenden Effekt aus, sondern kann potenziell beruhigend und angstlindernd wirken.

Aufgrund der Sativa-dominanten Genetik und des hohen THC-Gehalts könnte ZaZa potenziell angstlösende, stressmindernde, schmerzlindernde und schlaffördernde Eigenschaften aufweisen. Somit könnte es die Behandlung von Angststörungen, Stress, chronischen Schmerzen oder Insomnie unterstützen. Im Einzelfall sind diese Anwendungen unbedingt ärztlich abzuklären.3, 4, 5

In dieser Dosierung kann THC vor allem
+
angstlösend
+
stressreduzierend
+
schmerzlindernd
wirken3,4,5

Terpene sind pflanzliche Duftstoffe, die das charakteristische Aroma von Cannabis-Blüten bestimmen. Sie könnten darüber hinaus die therapeutischen Eigenschaften beeinflussen und verstärken. Dieser Effekt wird als Entourage-Effekt bezeichnet. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab. Zudem sind viele dieser Effekte noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, weshalb sie aktuell erforscht werden.6

Zu den wichtigsten Terpenen in ZaZa gehören:

  • Linalool: Blumiges Aroma mit potenziell entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften.7, 8 
  • Beta-Caryophyllen: Würziges, pfeffriges Aroma.  Wird mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.9, 10
  • Myrcen: Moschusartiger, erdiger Duft. Wird häufig als beruhigend, entzündungshemmend und schmerzlindernd beschrieben.11, 12, 13
Wie gut ist die Wirkung von Terpenen erforscht?

Die genaue Wirkung einzelner Terpene ist bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht. Einige mögliche Wirkungen wurden zwar in Studien beschrieben, aber oft fehlen umfassende und gesicherte Daten. Daher ist es wichtig, diese Informationen mit Vorsicht zu genießen und sich bewusst zu sein, dass die tatsächliche Wirkung individuell unterschiedlich sein und von den bisherigen Annahmen abweichen kann.

Die Anwendungsberichte zeichnen ein vielfältiges Bild von der Wirkung ZaZas. Häufig ist von Momenten die Rede, in denen man hungrig und schläfrig ist, was auch von Entspannung begleitet sein kann. Aufgrund ihrer Indica-dominanten Genetik wird ZaZa überwiegend abends und nachts angewendet.

Disclaimer: Die beschriebenen Effekte basieren auf Rückmeldungen von Anwender:innen, die ihre Erfahrungen nach der Anwendung des Produkts mit medizinischem Personal geteilt haben. Es handelt sich nicht um wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen, sondern um individuelle Wahrnehmungen, die von Person zu Person unterschiedlich sein können.

Es sind nur wenige Informationen über den Anbau von ZaZa bekannt. Grundsätzlich wachsen die Pflanzen aufgrund ihrer Indica-dominanten Genetik sehr kompakt, wodurch sie sich für die Anbaumethode Sea of Green (SOG) eignen. Hierfür werden die Pflanzen verfrüht in die Blütephase geschickt, etwa bei Erreichen von Kniehöhe. Die Blütezeit sollte dann bis zu sechs Wochen lang andauern. Hierdurch sollen mehr Ernten mit größeren Hauptblüten möglich sein.

Bitte beachte vor dem Anbau die lokal geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Häufige Fragen

Es lassen sich keine konkreten Angaben zur Wirkung von ZaZa machen, da diese stark von der individuellen Reaktion abhängt. Die Wirkung von ZaZa wird von Anwender:innen als überwiegend entspannend beschrieben. Die Wirkung hängt auch von Faktoren wie Dosierung, Anwendungsform und Erfahrung ab.

ZaZa wird als Indica-dominante Hybrid-Sorte eingeordnet.

Der THC-Gehalt von ZaZa ist hoch und liegt zwischen 19 und 21 %.

Die konkrete medizinische Anwendung muss im Einzelfall unbedingt in ärztlicher Absprache erfolgen. Laut Erfahrungsberichten wird ZaZa häufig bei Angststörungen, Stress und chronischen Schmerzen verwendet. Die individuelle Anwendung sollte jedoch immer mit einer Ärztin oder einem Arzt abgestimmt werden.

Das nussige und blumige Aroma von ZaZa erinnert an den Duft von Tee.

Aufgrund des relativ hohen THC-Gehalts zwischen 19 und 21 % könnte ZaZa für unerfahrene Patientinnen und Patienten ungeeignet sein. Die Auswahl sollte individuell mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Quellenangaben

Die Informationen auf unseren Seiten basieren, soweit verfügbar, auf offiziellen Produktdatenblättern und Primärquellen der jeweiligen Hersteller. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der übernommenen Informationen und schließen eine Haftung für etwaige Unstimmigkeiten oder Fehler ausdrücklich aus. Die Nutzung der Inhalte erfolgt daher auf eigene Verantwortung.

  1. Müller-Vahl, Kirsten R., and Franjo Grotenhermen, eds. Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin. MWV (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft), 2019.

  2. Pisanti, S., Malfitano, A. M., Ciaglia, E., Lamberti, A., Ranieri, R., Cuomo, G., Laezza, C. (2017). Cannabidiol: State of the art
and new challenges for therapeutic applications. Pharmacology & therapeutics, 175, 133-150.
  3. Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA - J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).

  4. Sholler, D. J., Moran, M. B., Dolan, S. B., Borodovsky, J. T., Alonso, F., Vandrey, R., & Spindle, T. R. (2022). Use patterns, beliefs, experiences, and behavioral economic demand of indica and sativa cannabis: A cross-sectional survey of cannabis users. Experimental and clinical psychopharmacology, 30(5), 575–583. https://doi.org/10.1037/pha0000462
  5. Abrams, D. I. (2018). The therapeutic effects of cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report. European Journal of Internal Medicine, 49, 7–11. https://doi.org/10.1016/j.ejim.2018.01.004
  6. Ferber SG, Namdar D, Hen-Shoval D, Eger G, Koltai H, Shoval G, Shbiro L, Weller A. The "Entourage Effect": Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. 2020;18(2):87-96. doi: 10.2174/1570159X17666190903103923. PMID: 31481004; PMCID: PMC7324885.
  7. Peana, A. T., D'Aquila, P. S., Panin, F., Serra, G., Pippia, P., & Moretti, M. D. (2002). Anti-inflammatory activity of linalool and linalyl acetate constituents of essential oils. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology, 9(8), 721–726. https://doi.org/10.1078/094471102321621322
  8. Peana, A. T., D'Aquila, P. S., Chessa, M. L., Moretti, M. D., Serra, G., & Pippia, P. (2003). (-)-Linalool produces antinociception in two experimental models of pain. European journal of pharmacology, 460(1), 37–41. https://doi.org/10.1016/s0014-2999(02)02856-x
  9. Passos GF, Fernandes ES, da Cunha FM, et al. Anti-inflammatory and anti-allergic properties of the essential oil and active compounds from Cordia verbenacea. J Ethnopharmacol. 2007;110:323–333. doi: 10.1016/j.jep.2006.09.032. 
  10. Chavan, M. J., Wakte, P. S., & Shinde, D. B. (2010). Analgesic and anti-inflammatory activity of Caryophyllene oxide from Annona squamosa L. bark. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology, 17(2), 149–151. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2009.05.016
  11. Rao VSN, Menezes AMS, Viana GSB. Effect of myrcen on nociception in mice. Pharmacol Toxicol 42:877-878. (1990). 
  12. Do Vale TG, Furtado EC, Santos JG, Viana GSB. Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (mill.) N.E. Brown. Phytomedicine. 2002;9(8):709-714. 
  13. Lorenzetti BB, Souza GEP, Sarti SJ, Santos Filho D, Ferreira SH. Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea. J Ethnopharmacol 34(1):43-48. (1991).