Nahaufnahme einer getrockneten Cannabisblüte von der Cannabis-Sorte Tropicana Cookies mit sichtbaren Trichomen, natürlicher Knospenstruktur und vielfältigen Farbnuancen.
Blüte

Tropicana Cookies

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THC:
15 - 22 %
CBD:
0 - 1 %
Genetik:
Hybrid Sativa-dominant

Tropicana Cookies ist eine Sativa-dominante Kreuzung der beiden berühmten Eltern-Sorten Girl Scout Cookies und Tangie. Wie der Name schon sagt, zeichnet sich diese Sorte durch ihr Aroma aus, das tropische Noten enthält und gleichzeitig an den Duft von Keksen erinnert. Ihre Blüten sind leuchtend grün mit vielen orangefarbenen Blütenhärchen und einer auffälligen, weißen Harzschicht.

Geschmack / Aroma
Fruchtig
Zitrus
Erdig
Würzig
Kreuzung
Girl Scout Cookies x Strain Tangie
Anwendung
Inhalation oder oral (z.B. Teezubereitung)
Wirkeintritt bei Inhalation1
Sekunden bis wenige Minuten
Wirkdauer bei Inhalation2
2-3 Stunden

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Genetik und Herkunft

Genetik und Herkunft von Tropicana Cookies

Tropicana Cookies ist eine Sativa-dominante Kreuzung der beiden Sorten Girl Scout Cookies und Tangie. Sie wurde von Harry Palms aus der Bloom Seed Company entwickelt.

Cannabinoid- und Terpen-Profil

Tropicana Cookies hat einen hohen THC-Gehalt zwischen 15 und 22 %. Der CBD-Gehalt liegt bei weniger als 1 %.

  • THC (Tetrahydrocannabinol) ist für die psychoaktive Wirkung von Tropicana Cookies verantwortlich. Es besitzt Eigenschaften, die potenziell zur Linderung von Schmerzen, Entzündungen, Stress oder Appetitlosigkeit beitragen könnten.
  • CBD (Cannabidiol) wirkt ebenfalls psychoaktiv, jedoch anders als THC auf das zentrale Nervensystem. Im Gegensatz zu THC löst CBD keinen berauschenden Effekt aus, sondern kann potenziell beruhigend und angstlindernd wirken.

Aufgrund der Sativa-dominanten Genetik und des hohen THC-Gehalts könnte Tropicana Cookies potenziell schmerzlindernde, entzündungshemmende, stresslösende und appetitfördernde Eigenschaften aufweisen. Somit könnte die Sorte aufgrund ihres vielfältigen Wirkungsspektrums zur unterstützenden Behandlung bei chronischen Schmerzen, Entzündungen, chronischem Stress oder Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust beitragen. Diese Anwendungen sind unbedingt im Einzelfall ärztlich abzuklären.3, 4, 5

In dieser Dosierung kann THC vor allem
+
schmerzlindernd
+
entzündungshemmend
+
entspannend
wirken3,4,5

Terpene sind für die Aromen und Düfte von Pflanzen verantwortlich. Es wird zudem vermutet, dass sie neben den Cannabinoiden die therapeutischen Eigenschaften von Cannabis-Sorten beeinflussen und unterstützen könnten. Dieser Effekt wird als Entourage-Effekt bezeichnet. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab. Viele dieser Effekte sind zudem noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, weshalb sie aktuell erforscht werden.6

Zu den wichtigsten Terpenen in Tropicana Cookies gehören:7

  • Beta-Caryophyllen: Würziges, pfeffriges Aroma. Wird mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften in Verbindung gebracht.8, 9
  • Linalool: Blumiger Duft. Könnte die angstlösenden und beruhigenden Eigenschaften von Tropicana Cookies unterstützen.10
  • Humulen: Holziges Aroma. Könnte die entzündungshemmenden Eigenschaften der Cannabinoide fördern.10
  • Limonen: Klassisches Zitrusaroma. Tier- und Zellmodelle haben Hinweise auf angstlösende, antidepressive und entzündungshemmende Eigenschaften geliefert.11, 12, 13
  • Myrcen: Moschusartiges, erdiges Aroma mit potenziell beruhigenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften.14, 15, 16
Wie gut ist die Wirkung von Terpenen erforscht?

Die genaue Wirkung einzelner Terpene ist bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht. Einige mögliche Wirkungen wurden zwar in Studien beschrieben, aber oft fehlen umfassende und gesicherte Daten. Daher ist es wichtig, diese Informationen mit Vorsicht zu genießen und sich bewusst zu sein, dass die tatsächliche Wirkung individuell unterschiedlich sein und von den bisherigen Annahmen abweichen kann.

Da die Wirkung stark von der individuellen Reaktion abhängt, lassen sich keine konkreten Angaben zu typischen Effekten machen. In einigen Erfahrungsberichten wird jedoch von Entspannung und geistiger Klarheit berichtet. Aufgrund der Sativa-dominanten Genetik wird Tropicana Cookies überwiegend tagsüber angewendet.

Disclaimer: Die beschriebenen Effekte basieren auf Rückmeldungen von Anwender:innen, die ihre Erfahrungen nach der Anwendung des Produkts mit medizinischem Personal geteilt haben. Es handelt sich nicht um wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen, sondern um individuelle Wahrnehmungen, die von Person zu Person unterschiedlich sein können.

Tropicana Cookies ist eine pflegeleichte Sorte, die exotische Aromen und moderate Erträge liefert, ohne besondere Ansprüche zu stellen. Die Blütezeit ist indoor nach acht bis neun Wochen abgeschlossen. Outdoor findet die Ernte zwischen Mitte und Ende Oktober statt. Die Erträge liegen zwischen 450 und 550 Gramm pro Quadratmeter Anbaufläche. 

Im Außenanbau neigen die Pflanzen aufgrund ihrer Sativa-dominanten Genetik dazu, stark in die Höhe zu wachsen. Indoor zeigen sie hingegen ein buschiges und mittelgroßes Wachstum.

Bitte beachte vor dem Anbau die lokal geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Häufige Fragen

Tropicana Cookies könnte sich potenziell zur unterstützenden Behandlung von chronischen Schmerzen, Entzündungen, Stress und Appetitlosigkeit eignen. In einzelnen Erfahrungsberichten ist zudem von Entspannung und geistiger Klarheit die Rede. Dies sind jedoch lediglich einzelne Erfahrungsberichte, die nicht allgemein repräsentativ sind.

Tropicana Cookies ist eine Sativa-dominante Sorte. Ihr Terpen-Profil umfasst insbesondere die folgenden Terpene:

  • Beta-Caryophyllen
  • Linalool
  • Humulen
  • Limonen
  • Myrcen

Tropicana Cookies ist eine Sativa-dominante Cannabis-Sorte.

Tropicana Cookies hat einen relativ hohen THC-Gehalt zwischen 15 und 22 %.

Die Anwendung von Tropicana Cookies muss unbedingt in enger ärztlicher Absprache und immer individuell erfolgen. Die Sorte könnte jedoch bei chronischen Schmerzen, Entzündungen, Stress oder Appetitlosigkeit sowie Gewichtsverlust zur unterstützenden Behandlung eingesetzt werden.

In einigen Erfahrungsberichten ist von entspannten Momenten und geistiger Klarheit die Rede. Diese potenziellen Effekte spiegeln jedoch nur die Meinung einzelner Anwender:innen wider.

Quellenangaben

Die Informationen auf unseren Seiten basieren, soweit verfügbar, auf offiziellen Produktdatenblättern und Primärquellen der jeweiligen Hersteller. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der übernommenen Informationen und schließen eine Haftung für etwaige Unstimmigkeiten oder Fehler ausdrücklich aus. Die Nutzung der Inhalte erfolgt daher auf eigene Verantwortung.

  1. Müller-Vahl, Kirsten R., and Franjo Grotenhermen, eds. Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin. MWV (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft), 2019.

  2. Pisanti, S., Malfitano, A. M., Ciaglia, E., Lamberti, A., Ranieri, R., Cuomo, G., Laezza, C. (2017). Cannabidiol: State of the art
and new challenges for therapeutic applications. Pharmacology & therapeutics, 175, 133-150.
  3. Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA - J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).

  4. Sholler, D. J., Moran, M. B., Dolan, S. B., Borodovsky, J. T., Alonso, F., Vandrey, R., & Spindle, T. R. (2022). Use patterns, beliefs, experiences, and behavioral economic demand of indica and sativa cannabis: A cross-sectional survey of cannabis users. Experimental and clinical psychopharmacology, 30(5), 575–583. https://doi.org/10.1037/pha0000462
  5. Abrams, D. I. (2018). The therapeutic effects of cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report. European Journal of Internal Medicine, 49, 7–11. https://doi.org/10.1016/j.ejim.2018.01.004
  6. Ferber SG, Namdar D, Hen-Shoval D, Eger G, Koltai H, Shoval G, Shbiro L, Weller A. The "Entourage Effect": Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. 2020;18(2):87-96. doi: 10.2174/1570159X17666190903103923. PMID: 31481004; PMCID: PMC7324885.
  7. Produktblatt des Herstellers (nicht öffentlich zugänglich)
  8. Passos GF, Fernandes ES, da Cunha FM, et al. Anti-inflammatory and anti-allergic properties of the essential oil and active compounds from Cordia verbenacea. J Ethnopharmacol. 2007;110:323–333. doi: 10.1016/j.jep.2006.09.032. 
  9. Chavan, M. J., Wakte, P. S., & Shinde, D. B. (2010). Analgesic and anti-inflammatory activity of Caryophyllene oxide from Annona squamosa L. bark. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology, 17(2), 149–151. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2009.05.016
  10. Sommano SR, Chittasupho C, Ruksiriwanich W, Jantrawut P. The Cannabis Terpenes. Molecules. 2020; 25(24):5792. https://doi.org/10.3390/molecules25245792
  11. Piccinelli, A. C., Santos, J. A., Konkiewitz, E. C., Oesterreich, S. A., Formagio, A. S., Croda, J., Ziff, E. B., & Kassuya, C. A. (2015). Antihyperalgesic and antidepressive actions of (R)-(+)-limonene, α-phellandrene, and essential oil from Schinus terebinthifolius fruits in a neuropathic pain model. Nutritional neuroscience, 18(5), 217–224. https://doi.org/10.1179/1476830514Y.0000000119
  12. Hirota, R., Roger, N. N., Nakamura, H., Song, H. S., Sawamura, M., & Suganuma, N. (2010). Anti-inflammatory effects of limonene from yuzu (Citrus junos Tanaka) essential oil on eosinophils. Journal of food science, 75(3), H87–H92. https://doi.org/10.1111/j.1750-3841.2010.01541.x
  13. de Almeida, A. A., Costa, J. P., de Carvalho, R. B., de Sousa, D. P., & de Freitas, R. M. (2012). Evaluation of acute toxicity of a natural compound (+)-limonene epoxide and its anxiolytic-like action. Brain research, 1448, 56–62. https://doi.org/10.1016/j.brainres.2012.01.070 
  14. Rao VSN, Menezes AMS, Viana GSB. Effect of myrcen on nociception in mice. Pharmacol Toxicol 42:877-878. (1990). 
  15. Do Vale TG, Furtado EC, Santos JG, Viana GSB. Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (mill.) N.E. Brown. Phytomedicine. 2002;9(8):709-714. 
  16. Lorenzetti BB, Souza GEP, Sarti SJ, Santos Filho D, Ferreira SH. Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea. J Ethnopharmacol 34(1):43-48. (1991).