Nahaufnahme einer getrockneten Cannabisblüte von der Cannabis-Sorte OG Kush mit sichtbaren Trichomen, natürlicher Knospenstruktur und vielfältigen Farbnuancen.
Blüte

OG Kush

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THC:
19 - 25 %
CBD:
0 %
Genetik:
Hybrid Indica-dominant

OG Kush ist eine der bekanntesten Cannabis-Sorten der Welt. Sie fand ihren Weg vom Amsterdam der 90er Jahre in die USA, insbesondere nach Kalifornien. Seither floss die Genetik von OG Kush in zahlreiche andere Sorten ein, was oft an den Zusätzen „OG” oder „Kush” im Namen erkennbar ist. Das Aroma von OG Kush ist erdig und würzig mit Nuancen von Zitrone und Kiefer. Die Blüten sind auffällig mit Harz überzogen und weisen zahlreiche orangefarbene Blütenstempel auf.

Geschmack / Aroma
Erdig
Würzig
Zitrus
Kreuzung
Chemdawg x Lemon Thai x unbekannte Hindu Kush-Sorte
Anwendung
Inhalation oder oral (z.B. Teezubereitung)
Wirkeintritt bei Inhalation1
Sekunden bis wenige Minuten
Wirkdauer bei Inhalation2
2-3 Stunden

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Genetik und Herkunft

Genetik und Herkunft von OG Kush

OG Kush ist eine Indica-dominante Sorte, deren genetische Herkunft nicht eindeutig geklärt ist. Man nimmt an, dass die Sorten Chemdawg und Lemon Thai mit einer unbekannten Hindu Kush-Sorte gekreuzt wurden. OG Kush wurde erstmals in den 90er Jahren entwickelt, wobei die ersten Kreuzungen aus Amsterdam stammten. Die heute gängige Sorte stammt aus Kalifornien.

Cannabinoid- und Terpen-Profil

OG Kush hat einen hohen THC-Gehalt von 19 bis 25 %. Der CBD-Gehalt beträgt etwa 0 %.

  • THC (Tetrahydrocannabinol) ist für die psychoaktive Wirkung von OG Kush verantwortlich. Es besitzt Eigenschaften, die potenziell zur Linderung von Stress, Krämpfen, Spastiken, chronischen Schmerzen, Schlaflosigkeit oder Appetitlosigkeit beitragen könnten.
  • CBD (Cannabidiol) wirkt ebenfalls psychoaktiv, jedoch anders als THC auf das zentrale Nervensystem. Im Gegensatz zu THC löst CBD keinen berauschenden Effekt aus, sondern kann potenziell beruhigend und angstlindernd wirken.

Aufgrund der Indica-dominanten Genetik und des hohen THC-Gehalts könnte OG Kush potenziell stressmindernde, krampflösende, schmerzlindernde, schlaffördernde und appetitfördernde Eigenschaften aufweisen. Somit könnte sich OG Kush zur unterstützenden Behandlung von chronischem Stress, Krämpfen, Spastiken, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit oder chronischen Schmerzen eignen. Diese Anwendungen sind unbedingt im Einzelfall ärztlich abzuklären.3, 4, 5

In dieser Dosierung kann THC vor allem
+
stressreduzierend
+
krampflösend
+
schmerzlindernd
+
schlaffördernd
+
appetitanregend
wirken3,4,5

Der charakteristische, würzig-erdige Duft von OG Kush wird durch Terpene bestimmt. Das sind Aromastoffe, die in Pflanzen vorkommen. Sie könnten zudem die therapeutischen Eigenschaften beeinflussen und verstärken, was als Entourage-Effekt bezeichnet wird. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab. Viele dieser Eigenschaften sind noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht, weshalb sie derzeit untersucht werden.6

Zu den wichtigsten Terpenen in OG Kush gehören:

  • Limonen: Klassisches Zitrusaroma. Tier- und Zellmodelle haben Hinweise auf stimmungsaufhellende, angstlösende und entzündungshemmende Eigenschaften geliefert.7, 8, 9
  • Beta-Caryophyllen: Würziges, pfeffriges Aroma. Wird mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften in Verbindung gebracht.10, 11
  • Myrcen: Moschusartiges, erdiges Aroma mit potenziell entzündungshemmenden, schmerzlindernden und beruhigenden Eigenschaften.12, 13, 14
Wie gut ist die Wirkung von Terpenen erforscht?

Die genaue Wirkung einzelner Terpene ist bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht. Einige mögliche Wirkungen wurden zwar in Studien beschrieben, aber oft fehlen umfassende und gesicherte Daten. Daher ist es wichtig, diese Informationen mit Vorsicht zu genießen und sich bewusst zu sein, dass die tatsächliche Wirkung individuell unterschiedlich sein und von den bisherigen Annahmen abweichen kann.

Anwendungsberichte erzählen von vielfältigen und abwechslungsreichen Effekten. Häufig ist von einer Anregung der Gedanken die Rede, die von körperlicher Entspannung begleitet werden kann. Aufgrund der Indica-dominanten Genetik wird OG Kush überwiegend abends und nachts angewendet.

Disclaimer: Die beschriebenen Effekte basieren auf Rückmeldungen von Anwender:innen, die ihre Erfahrungen nach der Anwendung des Produkts mit medizinischem Personal geteilt haben. Es handelt sich nicht um wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen, sondern um individuelle Wahrnehmungen, die von Person zu Person unterschiedlich sein können.

Der Anbau von OG Kush ist mittelschwer und kann sowohl drinnen als auch draußen erfolgen. Die Blütezeit beträgt indoor bis zu acht Wochen, outdoor wird gegen Ende Oktober geerntet. Dafür fallen Erträge von bis zu 475 Gramm pro Quadratmeter Anbaufläche an. Draußen sind es bis zu 600 Gramm pro Pflanze. Die Wuchshöhe liegt drinnen zwischen 90 und 160 Zentimetern, draußen können die Pflanzen über zwei Meter hoch wachsen.

Um Schimmelbildung zu verhindern, solltest Du Deine Pflanzen ausgiebig beschneiden und ausdünnen, sodass eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist und sich keine Hitzestaus bilden können. In Kombination mit einer Anbaumethode wie dem Low-Stress-Training (LST) kannst Du große Erträge erzielen. Knicke hierfür einfach die Triebe Deiner Pflanze leicht ab und fixiere sie, beispielsweise mit Gartendraht. Durch den Stress wird die Produktion von Wachstumshormonen angeregt.

Bitte beachte vor dem Anbau die lokal geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Häufige Fragen

OG Kush ist eine der traditionellsten und bekanntesten Cannabis-Sorten weltweit. Besonders ist, dass die Genetik von OG Kush in zahlreiche nachfolgende medizinische Sorten eingeflossen ist.

Dazu lassen sich keine konkreten Angaben machen, da die Wirkung stark von der individuellen Reaktion abhängt. Außerdem muss die Anwendung von medizinischen Cannabis immer enger ärztlicher Absprache erfolgen.

Die dominanten Terpene von OG Kush sind:

  • Limonen
  • Beta-Caryophyllen
  • Myrcen

Das Aroma von OG Kush ist erdig und würzig mit Nuancen von Zitrone und Kiefer.

Anwender:innen beschreiben vielfältige und abwechslungsreiche Erfahrungen nach der Anwendung von OG Kush. Gelegentlich ist von Momenten körperlicher Entspannung die Rede, welche von geistiger Erregung begleitet werden können.

Quellenangaben

Die Informationen auf unseren Seiten basieren, soweit verfügbar, auf offiziellen Produktdatenblättern und Primärquellen der jeweiligen Hersteller. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der übernommenen Informationen und schließen eine Haftung für etwaige Unstimmigkeiten oder Fehler ausdrücklich aus. Die Nutzung der Inhalte erfolgt daher auf eigene Verantwortung.

  1. Müller-Vahl, Kirsten R., and Franjo Grotenhermen, eds. Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin. MWV (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft), 2019.

  2. Pisanti, S., Malfitano, A. M., Ciaglia, E., Lamberti, A., Ranieri, R., Cuomo, G., Laezza, C. (2017). Cannabidiol: State of the art
and new challenges for therapeutic applications. Pharmacology & therapeutics, 175, 133-150.
  3. Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA - J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).

  4. Sholler, D. J., Moran, M. B., Dolan, S. B., Borodovsky, J. T., Alonso, F., Vandrey, R., & Spindle, T. R. (2022). Use patterns, beliefs, experiences, and behavioral economic demand of indica and sativa cannabis: A cross-sectional survey of cannabis users. Experimental and clinical psychopharmacology, 30(5), 575–583. https://doi.org/10.1037/pha0000462
  5. Abrams, D. I. (2018). The therapeutic effects of cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report. European Journal of Internal Medicine, 49, 7–11. https://doi.org/10.1016/j.ejim.2018.01.004
  6. Ferber SG, Namdar D, Hen-Shoval D, Eger G, Koltai H, Shoval G, Shbiro L, Weller A. The "Entourage Effect": Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. 2020;18(2):87-96. doi: 10.2174/1570159X17666190903103923. PMID: 31481004; PMCID: PMC7324885.
  7. Piccinelli, A. C., Santos, J. A., Konkiewitz, E. C., Oesterreich, S. A., Formagio, A. S., Croda, J., Ziff, E. B., & Kassuya, C. A. (2015). Antihyperalgesic and antidepressive actions of (R)-(+)-limonene, α-phellandrene, and essential oil from Schinus terebinthifolius fruits in a neuropathic pain model. Nutritional neuroscience, 18(5), 217–224. https://doi.org/10.1179/1476830514Y.0000000119
  8. Hirota, R., Roger, N. N., Nakamura, H., Song, H. S., Sawamura, M., & Suganuma, N. (2010). Anti-inflammatory effects of limonene from yuzu (Citrus junos Tanaka) essential oil on eosinophils. Journal of food science, 75(3), H87–H92. https://doi.org/10.1111/j.1750-3841.2010.01541.x
  9. de Almeida, A. A., Costa, J. P., de Carvalho, R. B., de Sousa, D. P., & de Freitas, R. M. (2012). Evaluation of acute toxicity of a natural compound (+)-limonene epoxide and its anxiolytic-like action. Brain research, 1448, 56–62. https://doi.org/10.1016/j.brainres.2012.01.070 
  10. Passos GF, Fernandes ES, da Cunha FM, et al. Anti-inflammatory and anti-allergic properties of the essential oil and active compounds from Cordia verbenacea. J Ethnopharmacol. 2007;110:323–333. doi: 10.1016/j.jep.2006.09.032. 
  11. Chavan, M. J., Wakte, P. S., & Shinde, D. B. (2010). Analgesic and anti-inflammatory activity of Caryophyllene oxide from Annona squamosa L. bark. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology, 17(2), 149–151. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2009.05.016
  12. Rao VSN, Menezes AMS, Viana GSB. Effect of myrcen on nociception in mice. Pharmacol Toxicol 42:877-878. (1990). 
  13. Do Vale TG, Furtado EC, Santos JG, Viana GSB. Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (mill.) N.E. Brown. Phytomedicine. 2002;9(8):709-714. 
  14. Lorenzetti BB, Souza GEP, Sarti SJ, Santos Filho D, Ferreira SH. Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea. J Ethnopharmacol 34(1):43-48. (1991).