Nahaufnahme einer getrockneten Cannabisblüte von der Cannabis-Sorte Mango mit sichtbaren Trichomen, natürlicher Knospenstruktur und vielfältigen Farbnuancen.
Blüte

Mango

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THC:
17 %
CBD:
0 %
Genetik:
Indica

Der Mango-Strain ist eine Indica-dominante Sorte. Sie zeichnet sich durch ihr intensiv fruchtiges Aroma aus, welches an Mangos erinnern kann. Die Blüten sind hellgrün mit einer milchigen Trichomschicht und zahlreichen, hellorangenen Blütenhärchen.

Geschmack / Aroma
Mango
Tropisch
Süß
Kreuzung
KC 33 x Afghani
Anwendung
Inhalation oder oral (z.B. Teezubereitung)
Wirkeintritt bei Inhalation1
Sekunden bis wenige Minuten
Wirkdauer bei Inhalation2
2-3 Stunden

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Genetik und Herkunft

Genetik und Herkunft von Mango

Der Indica-dominante Mango-Strain entstand im Jahr 1991 aus der Kreuzung von KC 33 mit einer afghanischen Landrassensorte unter der Leitung des niederländischen Züchterkollektivs K. C. Brains Seeds. Seither hat der Mango-Strain einige Auszeichnungen gewonnen, darunter den 3. Platz im High Times Cannabis Cup 2002 in der Kategorie „Best Indica”.

Cannabinoid- und Terpen-Profil

Mango hat einen hohen THC-Gehalt von 17 %. Der CBD-Gehalt liegt bei etwa 0 %.

  • THC (Tetrahydrocannabinol) ist für die psychoaktive Wirkung des Mango-Strains verantwortlich. Es besitzt Eigenschaften, die potenziell zur Linderung von Schlafstörungen, chronischen Schmerzen, Angststörungen oder Übelkeit beitragen könnten.
  • CBD (Cannabidiol) wirkt ebenfalls psychoaktiv, jedoch anders als THC auf das zentrale Nervensystem. Im Gegensatz zu THC löst CBD keinen berauschenden Effekt aus, sondern kann potenziell beruhigend und angstlindernd wirken.

Aufgrund der Indica-dominanten Genetik und des hohen THC-Gehalts könnte die Sorte Mango potenziell angstlösende, schmerzlindernde, schlaffördernde oder übelkeitshemmende Eigenschaften aufweisen. Somit könnte sie sich zur unterstützenden Behandlung bei chronischen Schmerzen, Insomnie, Übelkeit oder Angststörungen eignen. Im Einzelfall sind diese Anwendungen unbedingt ärztlich abzuklären.3, 4, 5

In dieser Dosierung kann THC vor allem
+
stressreduzierend
+
angstlösend
+
schmerzlindernd
wirken3,4,5

Terpene sind pflanzliche Duftstoffe, die den charakteristischen Mango-Geruch des Mango-Strains bestimmen. Sie könnten jedoch auch die therapeutischen Eigenschaften beeinflussen und verstärken. Dieser Effekt wird als Entourage-Effekt bezeichnet. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab. Viele dieser Effekte sind noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, weshalb sie aktuell erforscht werden.6

Zu den wichtigsten Terpenen in Mango gehören:

  • Myrcen: Moschusartiges, erdiges Aroma. Wird mit entzündungshemmenden, beruhigenden und schmerzlindernden Eigenschaften in Verbindung gebracht.7, 8, 9
  • Pinen: Frisches, kiefernartiges Aroma. Wird häufig als potenziell entzündungshemmend und schmerzlindernd beschrieben.10, 11
  • Beta-Caryophyllen: Würziges, pfeffriges Aroma mit potenziell entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. 12, 13
Wie gut ist die Wirkung von Terpenen erforscht?

Die genaue Wirkung einzelner Terpene ist bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht. Einige mögliche Wirkungen wurden zwar in Studien beschrieben, aber oft fehlen umfassende und gesicherte Daten. Daher ist es wichtig, diese Informationen mit Vorsicht zu genießen und sich bewusst zu sein, dass die tatsächliche Wirkung individuell unterschiedlich sein und von den bisherigen Annahmen abweichen kann.

Da die Effekte des Mango-Strains stark von der individuellen Reaktion abhängen, lassen sich keine konkreten Angaben dazu machen. In einigen Erfahrungsberichten ist von kreativen und euphorischen Momenten die Rede. Aufgrund der Indica-dominanten Genetik wird die Sorte überwiegend abends und nachts angewendet.

Disclaimer: Die beschriebenen Effekte basieren auf Rückmeldungen von Anwender:innen, die ihre Erfahrungen nach der Anwendung des Produkts mit medizinischem Personal geteilt haben. Es handelt sich nicht um wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen, sondern um individuelle Wahrnehmungen, die von Person zu Person unterschiedlich sein können.

Der Mango-Strain ist eine beliebte Sorte unter Züchter:innen, die gerne draußen anbauen und insbesondere, wenn aromatische Blüten erwünscht sind. Da diese Sorte eine moderate Anbauschwierigkeit hat, solltest Du etwas Erfahrung mitbringen. Dafür wirst Du mit satten Erträgen belohnt: Indoor sind bis zu 500 Gramm je Quadratmeter möglich, outdoor sind es bis zu 600 Gramm je Pflanze.

Die Blütezeit beträgt 9 bis 11 Wochen. Im Freien wird daher gegen Mitte Oktober geerntet.

Bitte beachte vor dem Anbau die lokal geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Häufige Fragen

Der Mango-Strain ist eine medizinische Cannabis-Sorte, die aus einer Kreuzung von KC 33 und einer afghanischen Landrassensorte entstanden ist. Zur Wirkung lassen sich keine konkreten Angaben machen, da diese stark von der individuellen Reaktion abhängt. In manchen Erfahrungsberichten ist jedoch von kreativen und euphorischen Momenten die Rede.

Mango ist eine Indica-dominante Sorte.

Der Mango-Strain riecht tropisch, fruchtig und erinnert an Mangos.

Dazu lassen sich keine konkreten Angaben machen, da die Anwendungsmöglichkeiten in enger ärztlicher Absprache erfolgen müssen. Grundsätzlich könnte die medizinische Cannabis-Sorte Mango bei Stress, chronischen Schmerzen, Insomnie und Angststörungen zur unterstützenden Behandlung beitragen.

Die medizinische Cannabis-Sorte Mango hat einen THC-Gehalt von ca. 17 %. Der CBD-Gehalt beträgt etwa 0 %.

Dazu lassen sich keine eindeutigen Aussagen treffen. Häufig ist in Erfahrungsberichten jedoch von kreativen, euphorischen und entspannten Momenten die Rede.

Quellenangaben

Die Informationen auf unseren Seiten basieren, soweit verfügbar, auf offiziellen Produktdatenblättern und Primärquellen der jeweiligen Hersteller. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der übernommenen Informationen und schließen eine Haftung für etwaige Unstimmigkeiten oder Fehler ausdrücklich aus. Die Nutzung der Inhalte erfolgt daher auf eigene Verantwortung.

  1. Müller-Vahl, Kirsten R., and Franjo Grotenhermen, eds. Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin. MWV (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft), 2019.

  2. Pisanti, S., Malfitano, A. M., Ciaglia, E., Lamberti, A., Ranieri, R., Cuomo, G., Laezza, C. (2017). Cannabidiol: State of the art
and new challenges for therapeutic applications. Pharmacology & therapeutics, 175, 133-150.
  3. Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA - J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).

  4. Sholler, D. J., Moran, M. B., Dolan, S. B., Borodovsky, J. T., Alonso, F., Vandrey, R., & Spindle, T. R. (2022). Use patterns, beliefs, experiences, and behavioral economic demand of indica and sativa cannabis: A cross-sectional survey of cannabis users. Experimental and clinical psychopharmacology, 30(5), 575–583. https://doi.org/10.1037/pha0000462
  5. Abrams, D. I. (2018). The therapeutic effects of cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report. European Journal of Internal Medicine, 49, 7–11. https://doi.org/10.1016/j.ejim.2018.01.004
  6. Ferber SG, Namdar D, Hen-Shoval D, Eger G, Koltai H, Shoval G, Shbiro L, Weller A. The "Entourage Effect": Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. 2020;18(2):87-96. doi: 10.2174/1570159X17666190903103923. PMID: 31481004; PMCID: PMC7324885.
  7. Rao VSN, Menezes AMS, Viana GSB. Effect of myrcen on nociception in mice. Pharmacol Toxicol 42:877-878. (1990). 
  8. Do Vale TG, Furtado EC, Santos JG, Viana GSB. Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (mill.) N.E. Brown. Phytomedicine. 2002;9(8):709-714. 
  9. Lorenzetti BB, Souza GEP, Sarti SJ, Santos Filho D, Ferreira SH. Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea. J Ethnopharmacol 34(1):43-48. (1991).
  10. Rufino, A. T., Ribeiro, M., Judas, F., Salgueiro, L., Lopes, M. C., Cavaleiro, C., & Mendes, A. F. (2014). Anti-inflammatory and chondroprotective activity of (+)-α-pinene: structural and enantiomeric selectivity. Journal of natural products, 77(2), 264–269. https://doi.org/10.1021/np400828x 
  11. Him, A., Ozbek, H., Turel, I., & Oner, A. C. (2008). Antinociceptive activity of alpha-pinene and fenchone. Pharmacologyonline, 3(7), 363-9. 
  12. Passos GF, Fernandes ES, da Cunha FM, et al. Anti-inflammatory and anti-allergic properties of the essential oil and active compounds from Cordia verbenacea. J Ethnopharmacol. 2007;110:323–333. doi: 10.1016/j.jep.2006.09.032. 
  13. Chavan, M. J., Wakte, P. S., & Shinde, D. B. (2010). Analgesic and anti-inflammatory activity of Caryophyllene oxide from Annona squamosa L. bark. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology, 17(2), 149–151. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2009.05.016